Aufnahmebedingungen

für berufsbildende mittlere und höheren Schulen


Voraussetzung für den Besuch einer berufsbildenden mittleren oder höheren Schule ist der erfolgreiche Abschluss der 8. Schulstufe.

In manchen Fällen ist eine Aufnahmeprüfung erforderlich (siehe Kurzübersicht). Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil und umfasst für Berufsbildende höhere Schulen den Stoff der 4. Klasse Hauptschule (1. Leistungsgruppe) und für die Berufsbildenden mittleren Schulen den Stoff der 2. Leistungsgruppe.

 

An 1- bis 2-jährigen berufsbildenden Schulen, an landwirtschaftlichen Fachschulen, an Sonderformen für Berufstätige sowie an Kollegs und Aufbaulehrgängen gibt es keine Aufnahmeprüfung.

Für die Aufnahme an einer Berufsbildende höhere Schule mit besonderen Anforderungen in künstlerischer Hinsicht ist auch ein positives Ergebnis der Eignungsprüfung Voraussetzung. Falls an einer Berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nicht alle Bewerber/innen aufgenommen werden können, legt die Schule autonom nähere Bestimmungen fest. Diese orientieren sich meist am Erfolg im Jahreszeugnis der 8. Schulstufe bzw. in bestimmten Unterrichtsgegenständen.

Die Anmeldung sollte mit Beginn des 2. Semesters der 8. Schulstufe an der gewünschten Schule erfolgt sein (Achtung: die Fristen in den einzelnen Bundesländern sind unterschiedlich). Auch wenn keine Aufnahmeprüfung erforderlich ist, sollte in jedem Fall rechtzeitig an der ausgesuchten Schule die Schulerfolgsbestätigung abgegeben werden.

Für Schüler/innen mit einem ausländischen erfolgreichen Schulabschluss (mindestens 8-jährige Schullaufbahn):

Wenn das Zeugnis über den ausländischen Schulbesuch keinen Nachweis über den positiven Abschluss in Deutsch enthält, ist eine Externistenprüfung über den Lehrstoff des Unterrichtsgegenstandes Deutsch in der Hauptschule abzulegen.