Lehrer/innenbildung


Die Ausbildung der Lehrer/innen an berufsbildenden Schulen ist sehr unterschiedlich. Es gibt, stark vereinfacht, drei grundlegende Arten von Lehrer/innen an berufsbildenden Schulen:

  • Lehrer/innen allgemeinbildender Unterrichtsgegenstände
  • Lehrer/innen fachtheoretischer Unterrichtsgegenstände
  • Lehrer/innen fachpraktischer Unterrichtsgegenstände

Lehrer/innen fachtheoretischer Unterrichtsgegenstände

Diese Lehrer/innen verfügen über eine universitärer Fachausbildung sowie eine mindestens vierjährige einschlägige Berufspraxis in der Wirtschaft.

Lehrer/innen fachpraktischer Unterrichtsgegenstände

Diese Lehrer/innen verfügen über eine einschlägige Berufsausbildung sowie eine mindestens 6-jährige Berufspraxis in der Wirtschaft.

Lehrer/innen allgemeinbildender Unterrichtsgegenstände

Diese Lehrer/innen verfügen über ein Universitätsstudium mit Lehramtsprüfung. Vor Eintritt in den Schuldienst muss ein 1-jähriges Unterrichtspraktikum durchlaufen werden.

Lehrer/innen an Berufsschulen

Lehrer/innen an Berufsschulen und Lehrer/innen für computerunterstützte Textverarbeitung, haushaltsökonomische und fachpraktische Unterrichtsgegenstände sowie für den Unterricht der fachtheoretischen Gegenstände an BMS erwerben ihre Lehramtsprüfung an der Pädagogischen Hochschule.


PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULEN

Pädagogische Hochschulen (PH) sind tertiäre Bildungseinrichtungen zur Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer/innen. In jedem Bundesland besteht eine Pädagogische Hochschule des Bundes, im Burgenland die Stiftung private Pädagogische Hochschule Burgenland. Darüber hinaus gibt es eine eigene Hochschule für Agrar- und Umweltpolitik sowie private Pädagogische Hochschulen der Kirche. Die PH unterstehen dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur. Aufgrund der Hochschulautonomie sind die inneren Strukturen der einzelnen Hochschulen äußerst unterschiedlich, folglich auch die Zuordnung der Aufgaben zu den Instituten / Departements.